Förderverein Lindenhorster Kirchturm e.V.
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Satzung

des Fördervereins zur Erhaltung des Lindenhorster Kirchturms
von vor 1240, Alte Ellinghauser Str. in Dortmund-Lindenhorst

§ 1  Name, Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Förderverein Lindenhorster Kirchturm e.V.“ (eingetragener Verein). Er wird im nachfolgenden Text „der Verein“ genannt.
Der Verein hat seinen Sitz in Dortmund.
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2  Zweck des Vereins
Zweck des Vereins ist die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege, konkret die Erhaltung des historischen Kirch- und Wehrturms in Lindenhorst. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Beschaffung von Geldmitteln für die Sanierung und Instandhaltung des Baudenkmals. Der Verein fördert die für den Erhalt des Kirchturms notwendigen Maßnahmen durch Sammlungen und Spenden, die unmittelbar und vollständig für das Projekt verwandt werden

Der Verein informiert die Mitglieder und alle interessierten durch Aushang, Schriften und besondere Veranstaltungen.
Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern einen Beitrag, der durch die Mitgliederversammlung festgesetzt wird.

§ 3  Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral und unabhängig. Er ist aufgeschlossen für die Zusammenarbeit mit Vereinen, Organisationen und Institutionen gleicher Zielsetzung.
Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

§ 4  Mitgliedschaft

Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, welche die Zwecke des Vereins anerkennen und Ziele und Aufgaben des Vereins durch ihre Mitgliedschaft unterstützen wollen.
Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Annahme der Vorstand entscheidet und schriftlich bestätigt. Damit erkennt das Mitglied diese Satzung und die Beschlüsse der Organe des Vereins als bindend an.
Die Mitgliedschaft erlischt

Der Ausschluss ist zulässig, wenn ein Mitglied das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt. Er erfolgt durch Beschluss des Vorstands. Der Vorstand kann ein Mitglied, das länger als 12 Monate mit seinem Beitrag im Rückstand ist, ohne Mahnung aus der Mitgliederliste streichen.

§ 5  Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind

Die Tätigkeit der Organmitglieder als solche ist ehrenamtlich.

§ 6  Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mindestens einmal jährlich schriftlich oder elektronisch mit Ort, Zeit und Tagesordnung mit einer Ladefrist von sieben Kalendertagen einberufen. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
Auf der Mitgliederversammlung legt der Vorstand Rechenschaft ab über die erfolgten Förderungsmaßnahmen. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Mitgliederversammlung den Leiter.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder diese schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt.
Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Mitglied übertragen werden.
Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder. Sie fasst die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Satzungsänderungen können nur mit einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Abstimmung erfolgt durch Handzeichen.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung müssen protokolliert und vom Vorsitzenden und dem Protokollführer unterzeichnet werden.

§ 7  Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat folgende Zuständigkeiten:

Versammlungsleiter ist der/die Vorsitzende oder in dessen/deren Verhinderungsfall ein anderes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes.

§ 8  Vorstand

Der Vorstand besteht aus
a)  der/dem Vorsitzenden
b)  der/dem Stellvertreter des Vorsitzenden
c)  der/dem Schatzmeister/in
als Vertretungsberechtigte, sowie
d)  der/dem Schriftführer/in
e)  sowie den Mitgliedern des Beirats (Beisitzer). Die Anzahl der Beisitzer wird von der jeweiligen ordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen.
Der Vorstand kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung um weitere Beisitzer für eine Legislaturperiode erweitert werden
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren und vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen.
Der Vorstand wird auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit so lange im Amt, bis der neue Vorstand gewählt ist.
Die unter a) bis c) Aufgeführten bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Jedes Vorstandsmitglied hat das alleinige Vertretungsrecht. Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich.

§ 9  Aufgaben des Vorstands

Der Vorstand vertritt die Interessen des Vereins und führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung durch.
Der Vorstand entscheidet über die satzungsgemäße Verwendung der Finanzen des Vereins.
Das Amt eines Mitglieds des Vorstandes endet mit seinem Ausscheiden aus dem Verein. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitglieds aus dem geschäftsführenden Vorstand wird die Bestimmung darüber, ob und wann eine Nachwahl durch die Mitgliederversammlung durchzuführen ist oder ob ein anderes Mitglied des geschäftsführenden Vorstands das freigewordene Amt vorübergehend oder längstens für den verbleibenden Rest der Amtszeit übernimmt, durch die verbleibenden Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes getroffen.

§ 10  Einkünfte und Vermögen

Die Einkünfte des Vereins bestehen aus

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Ausgaben dürfen die Höhe der Einnahmen nicht übersteigen.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 11  Kassenprüfung

Die Kassengeschäfte des Vereins sind von den gewählten Kassenprüfern zu prüfen. Über das Ergebnis ihrer Prüfung haben die Kassenprüfer in der Mitgliederversammlung zu berichten.
Die Mitgliederversammlung wählt mindestens 2 Kassenprüfer für die Amtsdauer des Vorstandes. Im Kalenderjahr soll mindestens eine Kassenprüfung vorgenommen werden. Mitglieder des Gesamtvorstandes dürfen als Kassenprüfer nicht gewählt werden.

§ 12  Auflösung des Vereins

Der Verein kann nur aufgelöst werden, wenn nach Abstimmung auf der Mitgliederversammlung mindestens drei Viertel der anwesenden Mitglieder dem zustimmen.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen uneingeschränkt an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die es unmittelbar und ausschließlich für seine gemeinnützigen Zwecke zu verwenden hat.
Vorstehende Satzung wird bei der Gründungsversammlung nach Unterzeichnung durch folgende Gründungsmitglieder errichtet und in Kraft gesetzt:

Dortmund, den 06.05.2010